Gehörlosenverein Neumarkt in der Oberpfalz gegr.1956 e.V.

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Reisebericht


Bildungsfahrt zur Landesgartenschau nach Würzburg

Sonnenschein am Morgen, den 08.09.2018

Weil wir nur 11 Personen waren, machten wir an diesem Samstag das Beste daraus und fuhren erst mit dem Zug nach Würzburg und dann mit dem Bus weiter zur Landesgartenschau.
Die große Überraschung war, dass der Gehörlosenverein Neumarkt, uns Mitgliedern den Eintritt bezahlt hat. Das Motto in diesem Jahr heißt „Wo die Ideen wachsen“ Aber wir sehen, dass das Rollfeld von dem ehemaligen Flugplatz der Amerikaner, dass sie hauptsächlich nur mit Rasen belegt war. Schade, aber sie waren saftig und grün, trotz Hitze und Trockenheit. Und überhaupt war das ganze Gelände etwas vertrocknet. Es gab auch schöne Blumen und hunderte bunten Tomaten, eins war so winzig wie eine Johannisbeere. Leider dürften wir sie nicht kosten.
Vom vielen schauen und fotografieren waren wir auch hungrig und gingen in den Biergarten.
Nach dem Rundgang fuhren wir zurück in die Stadt und wer Lust hat, ging anschließend zur 15. Festival der Straßenkunst.
Es war trotz allem ein schöner Tag den wir genossen haben, dank der Organisation der Angela Benschuh.
Der nächste Landesgartenschau 2019 ist in Wassertrüdingen und die Bundesgartenschau in Heilbronn.

Barbara Kohnle

Vor gut zwanzig Jahren hatte in unserer „Vereinsstadt“ Neumarkt in der Oberpfalz eine Landesgartenschau in Bayern stattgefunden. Dieser neugestaltete Park war damals sehr gut besucht worden.

Die diesjährige Landesgartenschau befindet sich nun in Würzburg auf einem ehemaligen Militärgelände, das damit einer neuen, vorteilhaften Nutzung zugeführt wurde. Dort werden nach dem Ende der Landesgartenschau neue Sportaktivitäten, Parks und ein neues Wohngebiet entstehen.
Es war dort früher mal eine Flugschule, daher war eine breite und lange Landebahn sozusagen übrig geblieben. Diese ist inzwischen total grün, dank der neuangesäten Rasenflächen.

Auf Initiative von Angela Benschuh, unserer Kulturbeauftragten, unternahm eine frohgelaunte, interessierte Gruppe eine Fahrt mit dem ÖPNV nach Würzburg.
Sogar das spätsommerliche, bilderbuchmäßige Wetter spielte an diesem Samstag mit. An der Landesgartenschau waren wir angekommen, zu unserer Überraschung hatte der Verein für uns die Kosten der Eintrittskarten übernommen. Wir waren von den schönen herbstlichen, besonders farbenfrohen Stauden echt angetan, natürlich wurden die Smartphones in Anspruch genommen, um die Blumen- und Kunsteindrücke zur Erinnerung festzuhalten. Beim ersten Blick hat man das Gefühl, dort wären viel zu wenige Blumen gepflanzt, aber beim genauen Hinsehen waren sie reichlich vorhanden.

Nachdem wir am Nachmittag das Gelände schon genug wahrgenommen hatten, rollten wir zunächst mit einem Stadtbus zur Altstadt, da war nämlich ein Festival der Musikanten in der ganzen Altstadt verstreut, es war viel Betrieb. Stattdessen hielten wir uns in einem sehr guten Café für eine kurze Weile auf, um sich einen Kaffee zu erlauben. Die Gruppe löste sich auf, um auf eigene Faust entweder gleich nach Hause zu fahren oder noch etwas länger in Würzburg zu verweilen.
Insgesamt war es ein recht schöner Ausflug gewesen.
Herzlichen Dank an Angela!

Randolf v. Hündeberg


Bildungsfahrt zum Gefängnishotel nach Amberg vom 25. bis 26. August 2018

Eine interessierte Gruppe fuhr am 25.8. mit der Bahn nach Amberg; zur Amberger Fronfeste = Fron = herrschaftlich. War im 13. Jahrhundert ein Teil der Stadtbefestigung. Dieses Stadtmauergebäude "breiten Kasten" genannt, wurde im 16. Jahrhundert als berüchtigtes Gefängnis, auch die 1. Hinrichtung 1854 in der Oberpfalz mit Fallbeil. Bis Ende der 50 er Jahre war die Fronfeste regulär als Gefängnis im Gebrauch.
Die späteren Bauherren waren zu einem Entschluss gekommen dem denkmalgerechten Erhält dieses Gebäude durch den Umbau zum Hotel Fronfeste, wie gesagt; Gefängnishotel.
Zuvor nutzten wir noch auf dem Maria-Hilf-Berg den Blick auf die Stadt Amberg und dann den Weg zu unserem "Gefängnishotel". Eine interessante Stadtführung mit Hannelore Zapf und Ursula Kunze schloss an. Die Krönung in 3 Gasthäuser war mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch gedeckt.
Es war eine interessante, aber auch ein unverwechselbares komisches Erlebnis im Hotel...
ein bisschen mit "Grusel" verbunden....zum Glück war ich nicht alleine....
Für die Organisation sei an Angela Dank gesagt.....

Edeltraud Biagosch


Tagesausflug nach Schwäbisch Hall

Der Gehörlosenverein Neumarkt/Oberpfalz machte am 09. September mit 22 Personen einen Tagesausflug nach Schwäbisch Hall. Nach der zweistündigen Anreise mit der Bahn trafen wir uns am Marktplatz inmitten der historischen Altstadt mit unserer Stadtführerin.

Frau Osswald (Stadtführerin) gab uns während dem Rundgang, der von Frau Kunze gedolmetscht wurde, einen umfassenden Einblick in die Geschichte und die Bauwerke der Stadt. So besichtigten wir den historischen Marktplatz, der bis heute Platz des Wochenmarktes und wichtiger Treffpunkt der Haller Bürger ist. Im historisch anmutenden Rathaus, in das wir trotz einer stattfindenden Trauung eintreten durften, erfuhren wir, dass das Gebäude erst 1955 nach originalen Plänen wiederaufgebaut wurde. Besonders beeindruckt waren wir dabei von den Deckenornamenten. Weiter ging es über die 54 Stufen der großen Freitreppe, auf der im Sommer Freilicht-Theater präsentiert wird, hinauf zur Kirche St. Michael. Diese war ursprünglich katholisch geweiht, wurde aber im 16. Jahrhundert evangelisch, das ursprüngliche Mobiliar dabei jedoch erhalten. Grund dafür war, dass der Reformator Johannes Brenz die religiösen Gefühle der Haller Bürger, die sehr viele Elemente in der Kirche finanziert hatten, nicht verletzen wollte und einen gemäßigten Weg der Reformation verfolgte. Von der Kirche aus hatten wir eine gute Aussicht über die Altstadt und die verschiedensten Baustile, die hier nebeneinander existieren, nachdem nach dem großen Stadtbrand 1728 die zerstörten Gebäude im damals aktuellen Stil wiederaufgebaut wurden. Weiter ging es durch die Oberstadt und Unterstadt zum Hallplatz mit dem Salzwasserbrunnen. Im Mittelalter war das Salz ein wertvolles Gut, was die Stadt zu Reichtum brachte, was sich auch im Namen „Schwäbisch Hall“ äußert. Bis heute wird diese Sole in einem Thermalbad genutzt.

Anschließend kehrten wir zum Mittagessen in einem Brauereigasthof am Rande der Altstadt ein.

Am Nachmittag ging es mit dem Bus zur imposanten Klosteranlage „Großcomburg“ mit einer großen Stiftskirche im Zentrum. Diese wird mittlerweile als Lehrerfortbildungsstätte genutzt. Dort gab es die Gelegenheit, in den weitläufigen Gängen viele Bilder zu machen und interessante Ausblicke zu finden.

Am frühen Abend ging es dann wieder per Bahn mit einem Zwischenstopp in Crailsheim zurück nach Nürnberg und Neumarkt. Insgesamt war es ein schöner und gelungener Ausflug.

Daniel Scharf


Vereinsausflug zur Landshuter Hochzeit am 16. Juli 2017

Wir trafen auf dem Nürnberger Gleis ein und fuhren mit dem Zug in Richtung Regensburg. Dort stiegen noch zwei Teilnehmer ein, dann ging weiter nach Landshut. Bei der Ankunft wartete das Landshuter Ehepaar auf uns, obwohl wir nichts vereinbart hatten. Wir sind echt überraschend, dass das Ehepaar uns mit dem Auto extra vom Bahnhof zum Gasthaus gebracht hat. Das Ehepaar hat sich etwas Zeit für uns genommen, obwohl sie sehr wenig Zeit hatten. Wir gingen zum Gasthaus „Tigerlilly“, wo wir einen Tisch reserviert hatten. Wir haben was gegessen und getrunken. Dann suchten wir die freien Plätze, damit wir besser zuschauen könnten. Um 14 Uhr war es soweit, der Umzug kam.
Die Landshuter Hochzeit ist ein mehrwöchiges historisches Fest, das alle vier Jahre im Sommer in Landshut aufgeführt wird. Es wird zur Erinnerung an die im Jahre 1475 in Landshut erfolgte Heirat des bayerischen Herzogs Georgs des Reichen mit Hedwig Jagiellonica, der Tochter des polnischen Königs Kasimir IV. Andreas, gefeiert.
Alle vier Sonntage fand der Hochzeitszug immer am Nachmittag auf den Straßen durch die Altstadt statt. Wir schauten staunend zu. Die ca. 2500 Darsteller schlenderten fröhlich. Die Kleidung aus der Mittelalter sind perfekt. Auch einige Pferde, sogar Esel und Ziege sind dabei. Die Schauplätze auf den Straßen schauten wie im Mittelalter aus. Es dauert ca. 2 Stunden.
Nach dem Zug gingen wir in Richtung Hauptbahnhof und fuhren dabei mit dem Linienbus. Wir fuhren mit dem Zug von Landshut nach Hause. Wir sind so sehr beeindruckt von diesem Umzug und hatten gute laune. Wir sind echt froh, dass wir dort nichts verpassten. Der Ausflug hat sich gelohnt.

Angela Benschuh


Bildungsreise nach Breslau

Bildungsreise nach Breslau/Polen

NEUMARKT - Tag 1, vom 25.5. bis 28.5. machte der GV Neumarkt mit 41 Personen eine Busfahrt nach Breslau (= Wroclaw, Hauptstadt von Niederschlesien, 630 000 Einwohner, 4. größte Stadt Polens). In Dresden gingen wir alle recht hungrig in das Achterbahnrestaurant gegenüber vom Hauptbahnhof. Dort kamen die Essenstöpfe festverschlossen auf Schienen und landeten mit den leckeren Speisen am Tisch. Tag 2, in Breslau wurden wir vom Reiseführer und der Gebärdendolmetscherin Frau Kunze durch den japanischen Garten und den Spielbrunnen der Jahrhunderthalle geführt. Weiterhin haben wir auch die gotischen Kirchen auf der Dominsel, die Aula Leopoldina, die Kaiserbrücke und das schöne Rathaus am Ring (polnische Name „Rynek“) angeschaut. Zudem gab es wunderschöne Eindrücke durch eine Schifffahrt auf der Oder. Durch Zufall haben wir Zwerge aus Bronze in der Stadt entdeckt und wie verrückt fotografiert. Das ist seit ca. 2004 eine Touristenattraktion und im August 2014 wurde der 300. Zwerg aus Bronze in Breslau aufgestellt. Tag 3, Wir unternahmen eine Busfahrt mit einer Reiseführerin Richtung Riesengebirge (südwestlich von Breslau und unweit der Grenze zu Tschechien). In Schweidnitz (= Świdnica mit 58.516 Einwohner) besichtigten wir die evangelische Friedenskirche mit ihrem schönen Barock-Altar. Diese Kirche ist UNSCEO-Weltkulturerbe und die größte Fachwerkkirche in Europa. Danach aßen wir typisch schlesische Gerichte in einem robusten Holzwirtshaus wie im Märchen Rübezahl. Wenige Kilometer weiter besichtigten wir die schöne Stabkirche Wang bei Krummhübel, unweit von der Schneekoppe mit 1602 m der höchste Gipfel des Gebirges. Bei dem Holzbau der Kirche wurden keine eisernen Nägel benutzt, sie wurde auf Initiative aus Norwegen über Stettin im Frühjahr 1842 dort hingebracht. Am frühen Abend marschierten wir durch die Altstadt in Hirschberg (= Jelenia Góra, 81.200 Einwohner) und an der St.-Erasmus-Kirche und dem Rathaus vorbei. Danach ging es zurück nach Breslau. Tag 4, Auf der Heimfahrt nach Bayern gab es eine 2 stündige Stadtbesichtigung mit einer Führung in Görlitz. An der Grenze auf der deutschen Seite hatten wir einen schönen Blick zur polnischen Seite. Von den Mitreisenden hatte ein Viertel deutsche Vorfahren aus Breslau. Am Ende bedankten wir uns bei der Dolmetscherin Frau Kunze, dem Busfahrer wie auch der Vereinskulturbeauftragte Angela und waren froh und dankbar über das schöne Wetter. Wir waren alle begeistert und werden mit Freude an diese Reise zurückdenken.

Petra Nawroth


Weihnachtsausflug am 10. Dezember 2016

Eigentlich sollte die Fahrt nach Erfurt gehen. Leider konnte die Fahrt nach Erfurt aus bahntechnischen Problemen nicht stattfinden. Wir habendaher Plan B genommen und zum Schloss Guteneck in der Oberpfalz gefahren. Irgendwo in den "tiefen Wald". Die TeilnehmerInnen waren einverstanden, dass der Plan geändert worden ist.
Nun trafen wir uns in der Mittagszeit am Nürnberger Bahnhof und fuhren in Richtung Weiden. Dort mussten wir umgestiegen und sind mit andere Bahn nach Nabburg weiter gefahren. Beim Aussteigen suchten wir ein Shuttle (Bus) und fuhren wir weiter in den tiefen Wald, zum Schloss Guteneck.
Der historische und romantische Weihnachtsmarkt fand auf dem wunderschönen Schloss statt. Wir ließen uns verzaubern und ließen uns in die Zeit des Mittelalters entführten.
Dort erwartete uns ein weihnachtliches, mittelalterliches und buntes Markttreiben mit alter Handwerkskunst: Krippenschnitzer, Fackelmacher, Schmied, Messer- und Scherenschleifer, Filzer, Glasbläser, Specksteinschnitzer, Stadtschreiber, Buchbinder, Kerzenzieher, Riemenschneider, Lederpunzierer, Klöppler, Töpfer, Zinngießer, Teppichweber, und Rittergruppen.
Wir haben uns umgesehen und was gegessen, natürlich auch getrunken. Bei Dunkelheit haben die Lichter auf dem Schloss sehr schön geleuchtet, nur fehlt leider der Schnee noch. Nun sind wir mit dem Shuttle nach Nabburg zurückgefahren. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Hause. Die Gruppe waren hellbegeistert und allen hat es dort gut gefallen.

Angela


Landesgartenschau und Stadtführung in Bayreuth

Wir, der Neumarkter Gehörlosenverein, besuchte am 9. Juli die Bayreuther Landesgartenschau bei schönstem Wetter. - Das Areal umfasst 24 Fußball-Felder. Verschiedene Kabinette - Kultur, Garten, Gourmet, Sport, Melodie der Natur, Grünes Quartett, Mainwiese, Hammerstätter See mit Bühne geben uns die Vielfalt. Auf dem Gelände der Auenlandschaft durchfließt der Rote Main mit geschickte Renaturierung. Oft sind es einfache Änderungen, die viel bewirken; z.B. Hochwasserschutz. Die schöne Gartenvielfalt hat uns mit "Führer" Thomas Zeidler sehr bereichert.

Anschließend nach der Stärkung ging´s zur Stadtführung durch Bayreuth´s. "Stadtführer" Stefan Bauer führte uns durch interessante Bauten; 1. Taubstummenanstalt von Johann Baptist Grasers im Jahre 1825, Jean-Paul-Platz, Ermitage, das musikalische Leben und Wohnhaus von Richard Wagner, UNECO-Welterbe - Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, ein Meisterwerk Barocker Theater-Architektur.

Mit vielen guten Eindrücke, dank der guten Organisation von Kulturbeauftragte Angela Benschuh ging´s wieder ins heimatlichen Gefilde.

Edeltraud Biagosch

Ein Videobericht über den Besuch der LGS ist berets auf YouTube vorhanden. LGS Kulturausflug


Bildungsfahrt nach Hamburg vom 5. bis 8. Mai 2016

Die Freie- und Hansestadt Hamburg sind ein Stadtstaat und ein Bundesland der BRD. Zudem ist Hamburg die zweitgrößte Stadt von Deutschland, nur die Hauptstadt Berlin ist größer. Das Bundesland Hamburg liegt im Norden von Deutschland und grenzt an Schleswig-Holstein sowie an Niedersachsen. Durch Hamburg fließt der Fluss Elbe und mündet dann in die Nordsee. Die Elbe ist innerhalb Hamburg sehr breit. In zwei Tunneln kann man hier sogar unter der Elbe hindurchfahren. Auch die Flüsse Alster und Bille enden in Hamburg und fließen in die Nordsee. Die Stadt besteht aus sieben Bezirken und in ihr leben mehr Millionäre als in jeder anderen Stadt Deutschlands. Das Landeswappen Hamburgs stammt von einem alten Stadtsiegel aus der Zeit des 13. Jahrhunderts. Die Mariensterne über der Burg wurden der Schutzpatronin dieser Stadt gewidmet.

Wir fuhren mit dem Reisebus von Neumarkt bzw. Fischbach (Nürnberg) pünktlich los. Wir haben ein paar Rasten gemacht und sind erst am Nachmittag in Hamburg wohlbehalten angekommen. Wir gingen zu dem „Schwerelos Achterbahn“ – Restaurant und kamen aus dem Stauen nicht heraus, wie die Speisen und Getränke das Fliegen lernten. Ein Topf schwebt wie von Geisterhand unter der Decke, nimmt eine Kurve und saust in einer Spirale herunter an einen Tisch. Im alten Palmspeicher werden über Computer beliebte Speisen und Getränke direkt am Tisch bestellt. Nach dem Essen fuhren wir weiter zum Hotel, für die Zimmerverteilung. Wir trafen eine taube Bekannte Susanna am Abend, und sie führte uns durch die Stadt zum Citypark „Planten on Blomen“. Dort gab es eine Wasserlichtorgel im Parksee und wir schauten ihr entspannt zu. Danach fuhren wir zurück ins Hotel und schliefen um Mitternacht ein.

In der Frühe gab es Frühstück. Eine Teilnehmerin von uns hat die Handtasche auf der Stuhl abgelegt und wollte das Frühstück holen, als sie zurück kam war sie erschrocken, weil ihre die Handtasche weg war. Nach einer langen Suche haben wir vermutet, dass die Tasche geklaut worden war. Daraufhin haben wir die Polizei verständigt. Wir fuhren mit dem Bus zum Institut für Gebärdensprachforschung, in der Binderstraße. Ein tauber Referent, namens Stefan Goldschmidt, hat uns dort souverän geführt und auch in der Rotbaumstraße. Er musste leider mittags abbrechen und wegfahren. Ein anderer Referent namens Simon Kollien übernahm die Führung und erklärte uns viel. Nach der Mittagessen fuhren wir ins Wachsfigurenkabinett Panoptikum und besichtigten diese dort. Nach der Besichtigung gingen wir zum Bummeln. Am Abend, kam dann wieder unsere Bekannte Susanna und holte uns ab. Wir gingen zum Hafen, dort gab es eine Feier zum 827. Hafengeburtstag, im alten Elbetunnel. Wir schauten dort um und gingen weiter am Hafen entlang. Danach gingen wir in der Reeperbahn und bummelten bis tief in der Nacht.

Am nächsten Morgen brauchte uns der Bus zum Speicherstadtmuseum. Der Kunsthistoriker Reinhold Liebermann führte uns durch das Museum und erklärte uns die Entwicklung der Speicherstadt und führte auch weiter außerhalb des Museums. Nach ein paar Stunden haben wir eine Pause eingelegt und waren weitergegangen, bis zum Rathaus. Dort endete unsere Führung. Wir wollten mit dem Schiff von der Landungsbrücke bis nach Övelgönne fahren, leider gab es dort eine lange Warteschlange. Wir haben deswegen darauf verzichten und gingen zum Tanzenden Turm – das höchste Dachterrasse-Restaurant. Wieder hat es nicht geklappt, da es an diesem Tag nur für geschlossene Gesellschaft war. Wir gingen in verschiedene Richtungen auseinander und bummelten noch irgendwo, bis in die Nacht hinein.

Am letzten Morgen hatten wir die Koffer bereits eingepackt und im Bus abgeladen. Nach unserem letzten Frühstück traten wir dann die Rückfahrt an. Der Bus fuhr los, in Richtung Hildesheim. Dort wartete ein tauber Führer, namens Heinz-Jürgen Deister, auf uns. Er führte uns durch die Altstadt, zum Dom und darum. Nach zwei Stunden gingen wir zurück zu unserem Bus. Dort gab es kleinem Imbiss. Nach dem Essen fuhren wir von dort aus nach Hause. Wir kamen mit kleiner Verspätung in Nürnberg bzw. Neumarkt an. Unser netter Busfahrer, namens Andy, hat sich um uns so gut gekümmert und gut heimgebracht.

Das war ein wunderschönes Erlebnis in Hamburg, wir waren hoch zufrieden.

Angela Benschuh